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40 übers Wochenende/ „Es hat sich angefühlt wie drei Minuten“ 

TSV-Trostberg Jugend mit über 40 Kindern im Sommercamp

 

Trostberg. Erschöpfte Kinder und eine zufriedene TSV Jugendleitung Romina Bachmann mit tollen Betreuern – mit einer Gruppe von über 40 Kindern machte sich der TSV Trostberg am ersten Augustwochenende auf den Weg nach Schützing zum Jugendzeltplatz. 

Am Freitag den 5.August rollte ein Bus voller aufgeregter Kinder und deren vollgestopften Gepäckstücken los, mit dem Ziel ein Wochenende voller Spiel und Spaß zu verbringen. Angekommen, wurden die mit Süßigkeiten und Kleidung bepackten Koffer aus dem Bus und vor das Küchengebäude geräumt. Bevor die Gaudi seinen Lauf nehmen konnte, musste aber der TSV-Bus noch entladen und die Lebensmittel in die Küche getragen werden. Ein besonderer Dank geht dabei noch an die Christine Schwendl vom Getränkemarkt Schwendl in Schalchen für die reichhaltige Spende an Getränken für das TSV-Sommercamp. 

Nach einer kurzen Lagebesprechung ging es mit den Betreuern Sonja Saberi und Helmut Bayerl in Badeklamotten und mit Handtüchern bewaffnet in den Chiemsee. In der Zwischenzeit baute ein Teil der Betreuer die Schlafzelte auf. Mit Hilfe des gesamten Camps wurde das Mannschaftszelt auch pünktlich vor dem Regeneinbruch „auf die Beine gestellt“. Der wenige Regen reichte leider nicht aus, um nach den Burgern, welche es zum Abendessen gab, ein Lagerfeuer zu entzünden und so wurde sich mit Witzen der Abend vertrieben. 

Der Samstag verlief nach dem Frühstück mit Buffet, notgedrungen wegen des Regens, sehr entspannt. Den Kindern standen verschiedene Sportgeräte und Brettspiele – wie eine Runde „Rummikub“ mit Helmut Bayerl oder „Dogs“ mit Romina Bachmann – zur Verfügung. Ebenfalls konnten sie Karate bei Bernd Grundstein und Markus Ortenburger ausprobieren oder die mitgebrachten Bücher in den Zelten verschlingen. Mit dem aufhörenden Regen am Nachmittag kam die Sommercamp-Dynamik zurück. Die Kinder hüpften Seil, probierten die HoolaHup-Reifen aus und es wurde aus dem „Beweg dich schlau“- Konzept Brainfitness betrieben. Für den Abend stand Stockbrot (selbstgemacht von Leonie und Mona) und Würstchen grillen über dem Lagerfeuer an. Mit Fackeln ausgestattet machte sich die gesättigte Gruppe, als Ausklang des Tages, auf einen kleinen Verdauungsspaziergang auf. 

Bevor sich am Sonntag noch einmal am Frühstückbuffet für das anstehende Minigolf gestärkt wurde, starteten die Kinder mit dem von Bernd Grundstein und Ferdinand Lutz organisierten Morgensport in den Tag. Auch den rund 3km langen Hinweg absolvierten die Teilnehmer, dank der mitgebrachten Musikbox, ohne jammern. Ein weiteres Highlight auf dem Weg waren die von Susanne Späth und Romina Bachmann gestalteten Sommercamp T-Shirts, welche das Gemeinschaftsgefühl stärkten. Andere Chiemseebesucher waren sichtlich begeistert von dieser tollen Gruppe. Man erkannte die TSV-ler schon von weitem. Nach der Gruppeneinteilung am Minigolfplatz hieß es für die Kinder „Auf die Schläger, fertig, - lasst die Schläger am Boden - los!“ und für die Betreuer eine kurze Durchschnaufpause mit Kaffee. Auf dem Heimweg wurde sich als Belohnung für die erfolgreich absolvierten Bahnen noch ein Eis gegönnt. Bis zum Abendessen – die traditionelle Pizza am letzten Abend – konnten sich die Kinder nochmals selbst mit den Spielen beschäftigen. Als Krönung des Sporttages war eine Partie „Capture the flag“ bei anbrechender Dunkelheit, mit Knicklichtern als Erkennungsmerkmalen, angesetzt.

 

( „ES HAT SICH ANGEFÜHLT, WIE DREI MINUTEN“ )

 

Ziemlich erschöpft von den vergangenen Tagen kamen am Montagmorgen die Kinder, sowie die Betreuer zu einem letzten Frühstück zusammen. Abschließend wurden die Koffer gepackt, die Zelte besenrein hinterlassen und die Mannschaftszelte abgebaut. Kurz bevor der Bus in Richtung Heimat losrollte, kam ein Teilnehmer und meinte aufgeregt: „Normalerweise sind Wochenenden schon ziemlich lange, aber dieses hat sich angefühlt wie drei Minuten.“ Ein schönes Feedback, oder? 

 

Nachtrag: Anfang November trafen sich die Teilnehmer mit Familie, bei Döner und Getränken, zu einem gemeinsamen „Sommercampfotos“ anschauen. 

- Mona Wagner